17 Aralık 2015 Perşembe

Über die Gerüchte bezüglich der Trennung der Jabhat al Nusrah von der al Qaida

Seit einiger Zeit kursieren die Gerüchte, dass Jabhat al Nusrah sich von der al Qaida getrennt und sich mit den anderen Jihad-Gruppen in Syrien unter einem Banner versammelt habe.
Besonders die westlichen Medien machen mit diesem Thema Schlagzeilen; dabei existiert nicht mal eine öffentliche Stellungnahme diesbezüglich. Der Westen befürchtet die Vereinigung der Jabhat al Nusrah mit den Jihad-Gruppen in Syrien und die Verschmelzung mit dem syrischen Volk, sodass eine neue "Taliban" gegründet wird. Auf der anderen Seite berichten die Quellen der Khawarij, dass Jabhat al Nusrah die al Qaida verraten hätte. Wie wir zuvor erwähnt haben, gibt es im Moment nichts dergleichen. Und die Seiten, die die ISIS unterstützen, beschuldigen Jabhat al Nusrah (des Verrates), um ihren eigenen Verrat und ihren Treue-Bruch zu rechtfertigen. Shaykh Qahtani sagt in diesem Schreiben, dass Jabhat al Nusrah ohne die Erlaubnis der zentralen Führer der al Qaida so etwas niemals machen würde, denn Jabhat al Nusrah ist ihrem Abkommen und ihrem Eid treu. Außerdem hat Shaykh Zawahiri selber auch zu so einer Vereinigung aufgerufen und bekannt gegeben, dass er den Führer, den das syrische Volk wählt, anerkennen würde:
"Ehrenwerte Brüder! Ihr wisst, dass wir bis heute jeden und alle dazu aufgerufen haben, sich darum zu bemühen, auf dem Boden des Jihads in Syrien einen islamischen Staat zu errichten; und wir rufen auch jetzt dazu auf und werden mit Allahs Erlaubnis weiter dazu aufrufen. Wir haben bekannt gegeben, dass sie einen Führer wählen sollen, der die islamisch-rechtlichen Bedingungen erfüllt und mit dem das Volk zufrieden ist und dass ihre Wahl auch unsere Wahl ist. Und wir haben auch erwähnt, dass wir denjenigen, der sich selber zum Führer über sie (das syrische Volk) ernennt, nicht akzeptieren werden. Denn wir arbeiten für die Rückkehr einer rechtgeleiteten Khilafah nach der prophetischen Methode, die mit der Shariah regiert, den islamischen Rat erweitert, die Gerechtigkeit verbreitet und die Feindschaft ablehnt." (Ausschnitt aus der Rede von Shaykh Zawahiri an die Mujahidin in Sham)
Über die Gerüchte bezüglich der Trennung der Jabhat al Nusrah von der al Qaida (Autor: Shaykh Abu Mariya al Qahtani)
Manche behaupten, dass Jabhat al Nusrah und besonders Shaykh Jawlani sich nach den Eingriffen der Golfstaaten sich von der al Qaida trennen möchten. Dies ist eine Behauptung, die von einigen Leuten, Quellen und bekannten Persönlichkeiten aufgestellt und verbreitet wurde. Außerdem hatten ISIS-Anhänger zuvor auch behauptet, dass Jabhat al Nusrah Verbindungen zu Qatar habe. Und heute werden von einigen Presse-Mitgliedern, die in Sachen Professionalität keinerlei Maßstäbe besitzen, solche Behauptungen verbreitet. Wir erbitten die Hilfe Allahs und sagen, was wir zu sagen haben und geben ihnen die erforderliche Antwort.
Doch bevor ich mit der Antwort beginne, möchte ich folgendes anmerken: Jabhat al Nusrah hat vom ersten Tag ihrer Gründung bis zum heutigen Tag weder von einem Land noch von einer Partei offiziell Unterstützung erhalten, doch sie akzeptiert jegliche Unterstützung, die von Muslimen und vom allgemeinen muslimischen Volk kommt. Außerdem verbietet es die Schariah nicht, dass die Mujahidin von einem Land Hilfe oder Unterstützung erhalten, wenn dadurch das Nutzen für die Mujahidin gewährleistet wird, solange das besagte Land die Mujahidin nicht durch bestimmte Befehle und Anweisungen steuert bzw. leitet. Jabhat al Nusrah hat jedoch bis heute keine Unterstützung dieser Art erhalten. Wir sind nicht dagegen, dass einige Personen Hilfe und Unterstützung erhalten und halten sie auch nicht davon ab; wir kritisieren aber sämtliche Taten des Unterstützers, die im Widerspruch zur Schariah stehen.
Obwohl es unter den Gruppen welche gibt, die von außen Unterstützung erhalten, sagen wir nichts, solange diese Unterstützung ihren Glauben und ihren Jihad nicht beeinflussen. Denn diese Angelegenheit wird im islamischen Recht nichts als muwalat (zum Verbündeten nehmen) bewertet, sondern als mu3amalat (zwischenmenschliche Beziehungen). Nich jeder, der Unterstützung in Form von Gütern oder Waffen erhält, ist ein Kafir oder ein Abtrünniger (murtad), wie ISIS es behauptet und präsentiert. Shaykh Abu Yahya al Libi hat dieses Thema erläutert und die von Abu Lays al-Libi aufgezählten Bedingungen für die Beziehung zwischen den Mujahidin und den staatlichen Organisationen erklärt. Wir haben auch zuvor in unseren veröffentlichten Texten einige Beweise erläutert und deutlich gemacht, dass diese Sache legal ist.
Doch leider haben die Menschen die Angelegenheit des „zum Verbündeten Nehmens“ und die Angelegenheit der „zwischenmenschlichen Beziehungen“ durcheinander gebracht. Wenn es um die Hilfe für das unterdrückte syrische Volk geht und diese Hilfe dazu dient, ein muslimisches Volk zu retten und nicht etwa das Gegenteil davon bewirkt, so wird diese Hilfe als ein allgemeiner Nutzen bewertet. Wer aufgrund dieser Sache takfir ausübt, der ist unwissend in Sachen Fiqh und Aqd (Vertrag). Viele Leute, die als islamrechtliche Verantwortliche (islamische Richter) bezeichnet werden, sind in die Tinte der Unwissenheit gefallen. Und viele Menschen folgen ihnen blind. Das ist eine Angelegenheit, die von den Leuten des Wissens erläutert werden muss.
Wir haben in unseren Schriften die Unwissenheit der Übertreiber in einigen Angelegenheiten aufgedeckt und mit klaren Beweisen erläutert, und wir haben eine Antwort an jene gegeben, die takfir auf die Gruppen machen aufgrund von Ereignissen, die sowohl schöne als auch erlaubte und unerwünschte Aspekte aufweisen.
Bezüglich den Gerüchten über die Trennung der Jabhat al Nusrah und ihren Wunsch, sich von der al Qaida abzuspalten möchte ich folgendes sagen, um meine Ansicht zu erläutern, und ich nehme Allah, den Erhabenen, zum Zeugen; Ich denke, dass der Jihad im Moment islamrechtlich gesehen keine Bay’a nötig hat. Doch es gibt einige Fragen.
Wenn Jabhat al Nusrah ihre Bay’a brechen würde, würden die Regierungen dann die Mujahidin mit Waffen ausrüsten?
Habt ihr etwa vergessen, dass Amerika die zwei Namen der Führer der Jabhat al Nusrah auf die „schwarze Liste“ gesetzt hat, noch bevor Jabhat al Nusrah ihre Bay’a zur al Qaida veröffentlicht hatte? Und dabei hatte Jabhat al Nusrah damals nicht mal bekannt gegeben, dass sie jemandem folgen. Sie hatten nichts anderes getan, außer gegen die Nusayris zu kämpfen.
Wird der Hass der Christen und Juden gegenüber dem Volk von Sham ein Ende nehmen, wenn Jabhat al Nusrah sich „Jayshul-Sham“ (Die Armee von Sham) nennen und ihre Trennung von der al Qaida bekannt geben sollte?
Unterstützen Shaykh Hajjaj al Ajmi und Shaykh Shafi al Ajmi etwa die al Qaida? Sind sie von der al Qaida? Warum wurde gegen sie ein Kreuzzug geführt und warum wurden sie angegriffen?
Hat die pro-westliche, tyrannische und schuldige Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate den Namen von Shaykh Qaradawi und anderen Gruppen nicht auf die schwarze Liste gesetzt? Haben sie ihn nicht zum Terroristen erklärt?
Hat die Koalition die Stützpunkte und Zentren der anderen Gruppen außer der Jabhat al Nusrah etwa nicht bombardiert?
Werden die arabischen Länder die Mujahidin unterstützen und die Stellungen von Bashar al Assad bombardieren, wenn Jabhat al Nusrah ihre Trennung von der al Qaida bekannt geben sollte?
Abgesehen von all diesen Fragen hat Jabhat al Nusrah noch kein Projekt gesehen, welches die Errettung des syrischen Volkes vor ihrer Bindung zur al Qaida stellt und mit dem man voran schreiten und Sham retten könnte. Doktor Ayman az-Zawahiri hatte zuvor in seinen Schriften klar gemacht, dass al Qaida die Zukunft Shams nicht beeinträchtigen wird. Dies kann man seinen schriftlichen Statements und seinen Audio-Nachrichten entnehmen.
Ich persönlich sage folgendes: Wenn das Nutzen des Volkes von Sham dem Nutzen unseres Verbleibens in unseren Gruppen gegenüberstehen sollte, so würde ich dem ersteren die Priorität geben. Das ist religiös gesehen meine Ansicht. Wer glaubt, dass al Qaida das sunnitische Projekt verwerfen würde, um seine eigenen Verbindungen zu bewahren, hat sich geirrt. Der Beweis für seinen Irrtum sind die Azwad-Dokumente. In diesen Dokumenten wird ein ähnliches Anliegen beschrieben. Schaut es euch an. Die Anweisungen der Tandhimul-Qaida bezüglich der Beziehung zu den Regierungen nach den Revolutionen sind auch ein Beweis. ISIS-Mitglieder und andere Übertreiber haben sogar diese Anweisungen kritisiert. Letztendlich können wir folgendes sagen: Wir stehen jedem wahren sunnitischen Projekt bei. Unser Shaykh Usama bin Laden hatte dies folgendermaßen ausgedrückt: „Das Nutzen des muslimischen Staates hat Vorrang vor dem Nutzen der muslimischen Gruppe.“ Wir sagen genau das Gleiche und erwarten von allen, die Wahrheit zu sprechen.
Ich wiederhole; Das Nutzen des Volkes von Sham hat höhere Priorität als das Nutzen von Gruppen und Gemeinschaften. Wir empfehlen allen, Allah zu fürchten und sich zu vereinen, um das Volk, welches durch die Hände der Rawafidh gebrochen wurde, zu befreien.
Und ich spreche zu denjenigen, die meinen, dass Jabhat al Nusrah der Grund für das Einschreiten von Amerika ist: Die Rawafidh sind in Halab und in Dar’a einmarschiert. Ihr Ziel ist das sunnitische Volk von Sham. Wir nehmen Teil an jeder sunnitischen Arbeit und an jeder Bemühung, um das Volk von Sham zu retten und um ihren Sorgen ein Ende zu geben.
Und ich sage auch folgendes; Ihr kennt mich, und ich bin nicht einer von denen, die glauben, dass eine bestimmte Gruppe sündenfrei ist. Jede Gruppe hat Fehler, doch sie sind alle verschieden. Doch die Lage ist wie in dem irakischen Sprichwort „Ich erzähle, was ich mag und ich erzähle, was ich nicht mag“.
Bei den Gruppen-Fans haben wir keinerlei Erbarmen sehen können. Einige Leute machen takfir auf alle, die ihnen widersprechen. Und manche anderen bezeichnen jeden außer ihnen selbst als Khawarij. Das ist das, was wir auf dem Feld und bei einigen bekannten Persönlichkeiten gesehen und bezeugt haben. Solange es Lügen, Sünden, Streitigkeiten und Missverständnisse gibt, wird es keine frohe Botschaft geben. Es werden keine wirklich schönen Neuigkeiten kommen. Keine der Gruppen in Sham sollte hochmütig werden und sich selbst rein erklären. Diejenigen, die es geschafft haben, sich vor der ISIS und vor dem Übertreiben im Takfir zu bewahren, haben es nicht geschafft, sich vor Fanatismus und Gruppenliebe zu bewahren. Man sieht Menschen, die aufgrund einer einzigen Sünde oder eines Fehlers alles andere vergessen und sich gegenseitig bekriegen. Person X besiegt den und den; der Andere macht takfir auf den und den; wieder ein anderer macht takfir auf jene und jene. Während dies der Fall ist, haben sich die gesamten Schiiten auf der Welt vereint, um die Sunniten abzuschlachten.
Ich sage von hier aus folgende Worte an alle Gruppen, an die Mitglieder der Gruppen und an sämtliche Unterstützer dieser Gruppen: Ich bitte Allah darum, dass Er uns mit Seiner Barmherzigkeit und Seiner Gnade entgegenkommt und nicht mit dem, was die Gruppen und ihre Mitglieder machen. Es kann sein, dass der Sieg von Allah durch das Bittgebet eines Unterdrückten oder eines Rechtschaffenen kommt. Kümmert euch darum, dass sich in euren Gruppen Rechtschaffene befinden. Wir bitten Allah, den Erhabenen darum, dass Er barmherzig ist mit den Greisen, Kindern und Frauen in Sham. Aber wenn man sich die Streitereien und die bekannten Persönlichkeiten mal anschaut, erlebt man eine tiefe Enttäuschung und verliert beinahe die Hoffnung, denn der Sieg wird nicht mit den Ungerechten kommen. Allah hat uns klar gemacht, dass die Ungerechten und diejenigen, die mehr ungerecht als gerecht sind, den Sieg nicht erlangen werden.
Oh Allah! Gewähre dem Volk von Sham in kürzester Zeit den Sieg! Gewähre den Sunniten im Irak und überall auf der Welt in kürzester Zeit Deinen Sieg und Deine Unterstützung! Oh Allah, bessere unsere Lage für uns! Hilf uns aus dieser Zerstreuung heraus und vereine uns! Vereine uns in Wort und vereine unsere Reihen! Nimm unsere Reue an!
Abu Maria al Qahtani (Möge Allah ihn beschützen)

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