Es folgt die Zeugenaussage von Sheikh Zoher über ISIS. Diese Zeugnis ist wichtig um die Komponente und die Vergangenheit der Jama'at Dawla zu verstehen. Diese Zeugnis wurde grob ins englische übersetzt. Wir haben aus der groben Übersetzung versucht das Beste, für euch liebe Leser, zu machen. Ummah Islam präsentiert die deutsche Übersetzung der Zeugnis von Sheikh Zoher:
بِسْــــــــــــــــــــــمِ اﷲِارَّحْمَنِ ارَّحِيم
Möge Allah uns zur Ehrlichkeit und Gerechtigkeit leiten.Wir erkennen ein wichtiges Problem im Kampf gegen die ISIS. In vielen Fällen hat die ISIS A´ajim (nicht-arabisch-sprechende) Brüder geschickt, damit sie gegen die Mujahidin kämpfen! Diese Brüder hatten keine Quelle des Wissens, außer dem, was ihnen die ISIS-Rechtsgelehrten über die anderen Mujahidin erzählt haben. Wir bezweifeln, dass diese Brüder aufrichtig sind, daher wollten wir die Wahrheit über den Teufel (namens) ISIS und die schockierenden Tatsachen über sie in verschiedenen Sprachen herausbringen.
Wir entschieden uns dazu, das Zeugnis von Sheikh Zoher (seine Kunya) über die ISIS zu übersetzen; von den ersten Anfängen und sogar vor der US-Invasion im Irak.
Sheikh Zoher ist ein früherer Gefährte von Abu Mus´ab az-Zarqawi und ein Soldat der ISI, der Abu Abdullah al-Rashid die Bay´a gab. Abu Abdullah al-Rashid war der Amir der ISI und ist unter dem Namen Abu Omar al-Baghdadi bekannt. Später gab er dann Abu Bakr al-Baghdadi die Bay´a, bevor er die schockierende Wahrheit über das Durchdringen der Al Baath* in die ISI und später die ISIS entdeckte. Er schloss sich Ende 1999 der al-Qaida in Afghanistan an. Er war einer der Überlebenden nach der Bombardierung des Flughafens in Kandahar.
Zarqawi ging von Afghanistan nach Kurdistan, bevor er der al-Qaida die Bay´a gab und sogar bevor er die Jama´at at-Tauhid wal-Jihad gründete. Sheikh Zoher schaffte es, den Irak zu erreichen, bevor die US-Invasion im Irak begann und er schloss sich der Ansarus-Sunnah in Kurdistan an. Er schloss sich Zarqawi an und bildete mit ihm die Jama´at at-Tauhid wal-Jihad, da sich Zarqawi sicher war, dass die USA früher oder später angreifen würden. Zarqawi begann, sich darauf vorzubereiten.
Sie begannen zu trainieren und bereiteten sich darauf vor, die Behandlung ihrer Verletzungen, die sie sich in Afghanistan zugezogen hatten, abzuschließen. Dann wurde ihm von Zarqawi befohlen, den Irak zu verlassen und in verschiedenen Nachbarländern als Koordinator zu arbeiten.
Die US-Invasion begann und der Löwe des Tauhids, Zarqawi, begann, seine Feinde zu bekämpfen. Dann verkündete er offiziell die Gründung von at-Tauhid wal-Jihad, wonach er stärker wurde. Zarqawi dachte darüber nach, sich der al-Qaida anzuschließen und er beriet sich mit dem Schura-Konzil (islamische Ratsversammlung), wobei er auch Sheikh Usama bin Laden zur Diskussion kontaktierte.
Wie wurde Zarqawi ermordet? Wie wurde die ISI gebildet? Wie konnte der Geheimdienst bei der ISI durchdringen und in welchem Ausmaß?
Zarqawi wurde durch den Verrat eines Irakers ermordet, nachdem er Bin Laden die Bay´a gegeben hatte (der Verräter wurde später gefangen genommen und getötet). Nach Zarqawis Tod übernahm Abu Hamza al-Muhajir die Führung und er befolgte andere Strategien bezüglich der Sicherheitsverwaltung. Al-Muhajir handelte mit Stärke und gab später Abu Omar al-Baghdadi die Bay´a, der in der Organisation nicht sehr bekannt war.
Abu Omar war weder ein großer Führer noch eine kleine Person, er war ein normaler Mann. Alle waren verwundert und fragten nach der Qualifikation von Abu Umar al-Baghdadi (möge Allah seiner Seele gnädig sein) und dem Grund der Bay´a. (Siehe: http://ummahislam.com/hilferuf-des-hoechsten-richters-von-isi-an-die-fuehrung-in-khorasan.html)
Später wurde die ISI verkündet und viele gute und auch schlechte Menschen schlossen sich ihr an und viele Bataillons gaben die Bay´a. Manche wollten eine Gegenstellung ergreifen, andere wollten in die ISI durchdringen. Viele frühere irakische Armeeoffiziere, die „bereuten“, schlossen sich ebenso an, aber behielten die al-Baath Mentalität bei, entweder beabsichtigt oder nicht! Viele andere von al-Kata´ib und der islamischen Armee im Irak schlossen sich an. Manche schlossen sich auch auf den Befehl der syrischen und saudischen Geheimdienste an und manche auf den Befehlen von Izzat al-Douri und dem früheren Offizier Abu Ali al-Khalili.
Al-Khalili war zu Zeiten Saddams ein Offizier in palästinensischen Organisationen im Irak. Und nachdem er nach Syrien zurückgekehrt war, vereinbarte sich Al-Khalili mit dem syrischen Geheimdienst, um im Irak tätig zu sein.
All das - die Infiltrierungen, das Sicherheitschaos und die Annahme, dass die ISI ein mächtiger Staat sei und der Umgang mit anderen auf dieser eben genannten Basis, führte zur öffentlichen Empörung und zu der Bildung der Sahawat!
Sahawat war ein ungenauer Name, mit dem wir jeden meinten, der uns bekämpfte, unabhängig davon, ob er Muslim oder Kafir war; wir behandelten sie wie Kuffar. Wir erklärten ihr Blut und ihr Geld für erlaubt und wir töteten jene, die um sie herum zu sein pflegten, um sie abzuschirmen; Möge Allah uns vergeben.
Trotz unseren schlechten Beziehungen, unserem verschwommenen Weg und Ziel und der schlechten Organisation bezüglich des Ansammelns von Menschen glaubten wir, dass wir immer noch die einzigen auf der rechten Seite wären! Je schwächer wir wurden, umso mehr konnten uns die Eindringlinge manipulieren. Wir sprangen von den Händen der Baath in die Hände des syrischen Geheimdienstes!
Kurz nachdem wir einige Operationen durchgeführt hatten, haben wir erkannt, dass unsere Arbeit zum Nutzen anderer manipuliert wurde, obwohl es so aussah, als würde es dem Islam nutzen! Unsere Bomben gegen die Rafida waren von den Führern der Rafida gewollt, um einen Grund dafür zu haben, hunderte sunnitische Männer und Jugendliche zu verhaften.
Später wurden al-Muhajir und der erste al-Baghdadi getötet. Wie @wikibaghdady genau sagte: „ISI-Führer wurden gemeinsam getötet“. Die Wahl des so genannten Abu Bakr al-Baghdadi war die schlimmste! Abu Bakr al Baghdadi war den meisten von uns unbekannt, aber aufgrund der schlechten Verbindungen glaubte jeder, die anderen hätten ihn gewählt.
Zoher fährt fort: Ich leugne nicht, dass wir nach der Wahl von al Baghdadi Fortschritte gemacht haben, aber es war, wie gewöhnlich, eine Falle.
Später begann die Revolution in Syrien und az-Zawahiri befahl, die Jabhat al-Nusra zu bilden (die Behauptung von ISIS, sie hätten die JN selber gebildet, ist falsch).
Al-Baghdadis Name ist Ibrahim bin Awwad al-Badri von dem Stamm Bubadri. Er wurde in Samarra geboren und lebte dort. (Diese Information ist besonders interessant, da sie lange vor der Veröffentlichung des echten Namens durch ISIS selber bestätigt wurde, was wiederum die Authentizität des Dokuments bestätigt.)
Zoher sagte: Allah weiß, ich habe seine Herkunft überprüft und habe verlässliche und gerechte Männer darüber gefragt…
Er fährt fort: Ich stoppte, als ich erfuhr, dass der Förderer des Vereins „Ehrbare Alawitische Blutlinien-Auszeichnung“ damit beschuldigt wurde, Shiite zu sein und er hatte gesagt, dass der Stamm Bubadri weder zu den Quraish noch zu Ahl al-Bayt gehört.
Dann leitete Allah mich dazu, einen Mujahid zu treffen, der Ahnenforscher war und der bestätigte, dass der Stamm Bubadri und Badris nicht von Ahl al-Bayt sind…und so gehört al-Baghdadi weder zu der Baghdadi-Dynastie noch zu den Quraish.
Abu Dua´a Samarra´i (laut seinen Lügen „Abu Bakr al-Baghdadi“ -bevor ISIS dies selber zugab) studierte an der Islamiche Universität Saddam. Samarra´i versuchte, einen PhD-Abschluss an der zuvor erwähnten Universität in Tajwid zu erlangen, doch er bekam ihn nicht. Er ist weder ein Islamprofessor, noch ist er von den Dynastien Baghdadi oder Quraishi und er gehört nicht zu der Blutlinie von al-Hassan oder al-Hussain. Doch Quraishi ist vielmehr eine Floskel geworden, die von jedem ISIS-Führer benutzt wird, ein weiterer Beweis für die Lügen der ISIS.
Der Amir al-Mu´minin, wie sie behaupten, der nun die Syrer bekämpft, floh aus dem Irak, als die US-Invasion stattfand. Baghdadi lebte für drei Jahre bis 2006 in Damaskus, in Sayeda Zainab. Er floh vor dem Jihad im Irak und blieb für drei Jahre in Syrien. In dieser Phase wurden viele Spione dafür vorbereitet, um gegen den Jihad im Irak zu arbeiten. Die meisten von denjenigen, die in Syrien vom Regime festgenommen wurden, wurden zu dieser Zeit rekrutiert.
Abu Faisal Azzaidi war al-Baghdadis engster Freund in Sayeda Zainab. Azzaidi ist ein Cousin von Mu´az Saffuk. Abu al-Qaqaa der Zweite, ein weiterer Freund, machte al-Baghdadi mit Mu´az, dem Agenten des syrischen Regimes, bekannt.
Abu Bakr al-Baghdadi kehrte 2006 in den Irak zurück. Der Ehemann der Schwester seiner Ehefrau war der Führer von Ansar al-Tauhid. Dieser Mann war gottesfürchtig und gläubig und Zarqawi liebte und respektierte ihn. Zarqawi traf sich niemals mit al Baghdadi, da al Baghdadi in Damaskus war, als Zarqawi getötet wurde. Als Baghdadi zurückkehrte, traf er Muharib al-Jbouri, der Syrien zu besuchen pflegte und Baghdadi aus seinen Besuchen in Syrien kannte.
Ein Teil von Ansar al-Tauhid gab der ISI die Bay´a. Danach gab auch Baghdadi die Bay´a an die ISI und arbeitete mit Muharib al-Jbouri zusammen. Kurz darauf wurde Baghdadi für einige Jahre verhaftet. Im Gefängnis kollidierte Baghdadi mit Brüdern aufgrund seines Ashari Sufi Hintergrundes, den er durch die Saddam Universität hatte. Er wusste nichts über Hakimiyya (Gesetzesgebung) und die Takfir-Einschränkungen! Später wurde er frei gelassen und schloss sich wieder der ISI an, wo er dann in der Poststelle arbeitete.
Baghdadis Arbeit bei der Post der ISI war sehr einfach; ein Bruder warf die Post in den Hof und ein anderer kam und holte sie ab, doch er (Baghdadi) wusste nie, zu welcher Seite die beiden gehörten. Zur selben Zeit als Baghdadi entlassen wurde, wurden auch zwei weitere frühere Brigadegeneräle entlassen. Brigadier Muhammad Nada al-Jbouri aus Sdaira (Al-Raii) und Brigadier Samir Abd Muhammad (Haji Bakr), beide Mitglieder der Baath-Führung.
Al-Raii wurde als führender Befehlshaber des ISI eingestellt und er wählte seinen Baath-Bruder Haji Bakr als seine zweite Hand.
Abu Omar al-Baghdadi und Abu Hamza al-Muhajir kannten Al-Raii gut, doch sie trafen niemals Haji Bakr. Nachdem Al-Raii getötet wurde, wurde Hajji Bakr durch Abu Hamza al-Muhajir zum führenden Befehlshaber der ISI ernannt, obwohl sie ihn nicht gut kannten; sie hatten nur die Empfehlung von Al-Raii. Der Grund dafür war, dass Abu Hamza und Abu Omar durch die Sicherheitsbedingungen isoliert waren.
Wir fahren mit ISIS-Leaks fort, indem wir heute darüber sprechen, wie Abu Du´a al-Samarraii (Abu Bakr al-Baghdadi) die Führung erlangen konnte.
Er fährt fort: Nach Al-Raiis Entlassung blieben die beiden Sheikhs (Abu Umar al Baghdadi und Abu Hamza al Muhajir) für sieben Monate an einem Ort, an dem sie nachher getötet wurden. Sie wurden zusammen mit ihren Wächtern und einigen Führern ermordet. Sie hatten keinen Kontakt (zur Außenwelt) außer durch Munaf Al-Rawi.
Munaf Al-Rawi war der Wali von Baghdadi. Er war derjenige, dem man am meisten vertraute und er war das älteste Mitglied unter den neuen Führern, die von Abu Hamza „Führer aus Notwendigkeit“ genannt wurden aufgrund ihres jungen Alters.
Munaf Al-Rawi war derjenige, der die Post regelte und sie überbrachte. Eines der „Posthäuser“ war Ibrahim al-Samarrais (al Baghdadis) Haus, doch al-Rawi kannte keinen der Korrespondenten; d.h. die Absender und Empfänger (waren ihm stets unbekannt).
Während dieser sieben Monate wurde Al-Raii, der Daulas Generalstabchef war, getötet. Danach wurde Hajji Bakr, Mitglied der Baath, zum Generalstabchef ernannt. Er wurde zuvor aufgrund seiner Beziehung zu Ezzat Adduri gefangen genommen. Sieben Monate später wurde einer der Korrespondenten, der Ibrahims Haus kannte, festgenommen. Er kannte auch Al-Rawis Haus. Ein Mitglied von Baghdadis Sicherheitspersonal teilte al Baghdadi die Verhaftung des Korrespondenten mit. Der Sicherheitsmann teilte Baghdadi auch mit, dass dieser Korrespondent Al-Rawi‘s Haus kannte. Baghdadi antwortete, dass er nur das Posthaus wäre und dass er niemanden kennt; er sagte: „Denkst du, dass solche wie ich jemanden kennen? Ich hoffe, dass der gefangen genommene Korrespondent geduldig bleibt.“ Der Sicherheitsmann ging hinaus und hatte Tränen in den Augen wegen ihm. Der Korrespondent gestand bezüglich Munaf al-Rawi und dann über Abu Omar al-Baghdadi und Abu Hamza al-Muhajir; und sie alle wurden anschließend getötet.
Chaos brach aufgrund des Todes der Führer aus und viele wurden in ganz Irak verhaftet, so dass nur noch Haji Bakr übrigblieb.
Dieser Haji Bakr war ein Fuchs und er war sehr an die Ba’ath gebunden. Er benutzte einen heimtückischen Plan und rief jeden Führer der ISI einzeln zu sich und gaukelte jedem vor, dass sich die anderen auf al Baghdadi als Führer geeinigt hätten, damit jeder einzelne zustimmte. Die Mehrheit der Führer stimmte zu und glaubte, dass al Baghdadi ein Jurist und ein alter Gefährte von Zarqawi sei und dass er Quraishi Husseini und Baghdadi sei (natürlich ist nichts davon wahr). So einigten sie sich. Diese Führer, die sich auf Baghdadi einigten, wurden später auf verschiedenen Wegen ausgeschlossen. Und so wurde der Postmann zum Amir!
Er fährt fort, über al-Baghdadis Baathisten-Gefolge zu sprechen: Abu Ahmad al-Alwani, Abu Abdurrahman Al-Bilawi, zusätzlich zu Abu Saif al-Maslawi, Abu Aqil al-Hamdani und einige andere.
Darüber hinaus einige Fakten über die ISIS und al-Samarra´i, dem Lügner, der fälschlicherweise behauptet, von den Quraish und von Ahl al-Bayt zu stammen; nebenbei einige Informationen über seine „Al-Baghdadi-Ba’ath-Dawlah“. All dies wird in shaa Allah offen gelegt.
Abu Du´a al-Samarra´i (Abu Bakr al-Baghdadi) wurde zum Amir al-Mu´minin ernannt. Kurz darauf wurde ein früherer Ba‘athist-Offizier, der der Daula bereits die Bay´a gegeben hatte, aus dem Gefängnis entlassen. Abu Muhammad Assuwaidawi, ein früherer Baathist Offizier, war zuvor aufgrund seiner Verbindung zu Ezzat Adduri verhaftet worden. Eine Woche vor seiner Verhaftung hatte sich Assuwaidawi der Daula angeschlossen und wurde anschließend verhaftet. Als er frei gelassen wurde, war er dagegen, dass Haji Bakr zum Militärbefehlshaber ernannt wurde. Al-Samarra´i versuchte, ihn zufrieden stellen, indem er Haji Bakr dazu überredete, seine Position zu verlassen.
Assuwaidawi begann seine Arbeit energisch, so dass er viele Orte und (militärische und zivile) Gebiete bombardierte. Für ihn war es nur wichtig, den Amir mit vielen Bombardierungen zufrieden zu stellen.
Zoher fährt fort und spricht darüber, was Assuwaidawi getan hatte: In dieser Phase wurde festgestellt, dass viel muslimisches Blut wegen Unachtsamkeit floss, was wiederum mit „Tatarrus“ gerechtfertigt wurde; ein religiöser Begriff, der besagt, dass der Feind die Zivilisten und die Unschuldigen als Schutzschilder benutzt. Dies führte zu einer starken Reaktion gegen die Mujahidin, abgesehen von der fehlgeschlagenen „Kirchen-Mission“. (Azzam al Amriki protestierte scharf gegen diese und ähnliche Aktionen)
Abu Muslim ist Turkmene aus Tal Afr. Er war sehr loyal gegenüber Saddam und dann gegenüber Ezzat Adduri und wurde dann für eine sehr lange Zeit verhaftet; aufgrund seiner Sturheit und weil er sehr an die Baath gebunden war.
Dieser Oberst und die anderen Offiziere waren im Gefängnis die „Speerspitzen“ beim Verzerren der al Qaida-Methoden. Sie pflegten die Brüder in den irakischen Gefängnissen zu überfallen und zu beleidigen. Eine der wichtigsten Figuren, die durch sie getroffen wurde, war Sheikh Abu Retaj al-Iraqi (als Abu Zainab bekannt). Ein Mann, der eine lange Vorgeschichte im Jihad hatte und ein Kamerad von Abu Hamza al-Muhajir war. Abu Retaj al-Iraqi machte eine bekannte Aussage, mit der er die Baathist-Offiziere beschrieb, die mit ihm im Gefängnis waren: „Es tropft immer noch Blut von den Stiften der Baath. Wie können wir ihnen erlauben, uns zu führen?“ Er hatte immer vor ihnen gewarnt. Abu Abdurrahman al-Kimi, Sheikh Hajji Rashid, Abu Omar Hefa, Sheikh al-Miahi, Sheikh Abu Mansur und Sheikh Abu Abdullah al-Azzawi, sie alle stimmten mit Abu Retaj überein. Außerdem auch Sheikh Abu Asia, Sheikh al-Harrari und Sheikh Abu al-Bara´a al-Kurdi.
Zoher fährt fort: Ich werde euch einen „Leckerbissen“ über die Baath-Offiziere unter dem Regime Saddams geben, so dass ihr versteht, warum junge Menschen davor zurückschrecken, sich der ISIS anzuschließen. Weil ihre Führer (d.h. die Führer der ISIS) nämlich Baathisten waren und sie waren ebenfalls Mitglieder beim Shura-Rat. Salafi-Muslime wurden während der Herrschaft Saddams (von Baath-Offizieren) verhaftet. Die erste Sache, die man ihnen vor der Befragung antat, war, ihnen ein oder zwei ihrer Körperteile mit Steinen zu brechen; und für gewöhnlich ließ man sie ohne Behandlung im Gefängnis.
Einer der Spione, der mit dem irakischen Geheimdienst zusammen zu arbeiten pflegte, bereute noch vor dem Fall Baghdads und gestand, dass er, als er nach Baghdad zurückkam, er in seinem Zimmer Unzucht beging, Wein trank und auf den Quran trat. Das Mitglied des Geheimdienstes wurde in einen Raum gesetzt und sein Essen wurde in eine Aushöhlung unter dem Dach getan, welches er nicht erreichen konnte, außer wenn er sich auf mehrere Bücher des Quran stellte. Daher gab es bei den aufrichtigen Mujahidin eine auffällige Feindschaft gegenüber den Baathisten-Führern bei der ISIS im Irak.
Und so beinhaltete die „Murabitin“-Front im Irak viele Salafis und Mujahidin mit sauberem Manhaj.
Als Abu Muslim at-Turkmani (Abu Omar at-Turkmani) zum Generalaufseher der ISIS im Irak und in Shaam ernannt wurde, wollte er den gefährlichsten Mann loswerden: Haji Bakr. So wurde Haji Bakr als Assistent von Abu Du´a Samarra´i (Abu Bakr al-Baghdadi) nach Sham geschickt. Haji Bakr bewegte sich in Syrien im Schatten und er war die einflussreichste Persönlichkeit bei vielen entscheidenden Problemen.
Zoher fährt fort: Abu Muslim at-Turkmani blieb als Generalaufseher tätig und koordinierte die Schlachten im Irak; und hier gibt es einige Dinge, die über die irakischen Turkmenen erwähnt werden sollten und wie sie mit der Qaida als Araber umgingen.
Die Turkmenen im Irak, nämlich in Tal Afr, hassen im Allgemeinen Araber und sie versuchen, aus dem Irak herauszukommen und eine unabhängige Einheit zu bilden. Sie bekämpften und töteten auch Mujahidin von der al Qaida im Irak. Eine der bekanntesten Persönlichkeiten, die durch Turkmenen getötet wurde, ist Abu Saif al-Obaidi al-Musili, der Sicherheitsmann von al-Qaida, als Zarqawi noch am leben war. Abdurrahim At-Turkmani hatte ihn getötet. Abdurrahim at-Turkmani war einer der schlimmsten Feinde von al-Qaida und er war dafür bekannt, dass er die muslimischen Mujhaidin bekämpfte, doch die große Überraschung ist, dass er nun der Amir der ISIS in Deir Ezzor ist und Abdun-Nassir genannt wird. Die meisten, die mit ihm arbeiten, wissen nicht mal, dass er die al-Qaida bekämpft hat; er ist vollkommen gegen sie und gegen die Mujahidin. Abu Aiman al-Iraqi ist einer der Wenigen, der weiß, dass Abdun-Nasir der Verbrecher namens Abdurrahim ist, der die Mujahidin bekämpft hatte, doch Abu Aiman blickte darüber hinweg. Abu Aiman war vor dem Fall (Bagdads) ein Spion bei Saddams Geheimdienst.
Abu Aiman ist ein übler Baathist, der die Ideologie der Baathisten verehrte, so dass er es niemals akzeptiert hat, diese Ideologie zu verlassen. Im Gegenteil, Abu Aiman wollte sich zwischen die „Islamisten“ mischen und diese Ideologie bei ihnen „einpflanzen“.
Während der Herrschaft Malikis wurde Abu Aiman al-Iraqi (Ali Aswad al-Jburi) verhaftet und jedesmal im nächsten Monat wieder entlassen. Eine Methode, die für die Sicherheitsmitglieder bekannt ist als ein Mittel, Agenten zu rekrutieren und zur selben Zeit ein helles Bild abzugeben.
Abu Aiman ist nun einer der Führer der ISIS und ein Mitglied im höchsten militärischen Rat. Er ist dafür bekannt, immer und immer wieder blasphemische Wörter von sich zu geben und viele Brüder waren Zeuge solcher Situationen. Er hat mehrmals gesagt, dass er nicht möchte, dass Allahs Gesetz herrscht, sondern stattdessen das Gesetz des Dschungels. Es ist seltsam, dass einige der „Schafe“, die mit ihm arbeiten, dies außer Acht lassen, obwohl sie bereit sind, jeden der Blasphemie zu beschuldigen.
Abu Aiman tötete Sheikh Essam Arra´i, den Mujahid Omar Balush und Sheikh Jalal Bayerly…zusätzlich zu einigen anderen „Muhajirin“, die von ihm ohne Gerichtsverfahren hinterhältig getötet wurden.
Nun spricht Zoher über die Beziehung zwischen Abu Aiman, Abu Muslim, Hajji Bakr, Abu Suhaib al-Iraqi und Abu Yahya und wie sie mit Ezzat Adduri verbunden waren, und die Methode, die sie bei der Koordination und bei Vereinbarungen benutzt haben.
Zoher beginnt, die Theorien zu erklären, die der syrische Geheimdienst im Umgang mit ihrer Umgebung anwendet und wie sie (ihre eigenen) Nutzen aus den Jihad-Gruppen, nämlich den „Dummen“, zieht. Assads Geheimdienst hatte bereits Erfahrung gesammelt, insbesondere im Libanon, wo Assad’s Vater achtzehn Sekten bändigen konnte. Und diese Sekten hatten viele bewaffnete Gruppen als Zweige; und sie wurden (von Assad’s Vater) mit „Zuckerbrot und Peitsche“ behandelt und manchmal auch getäuscht.
Das Regime der al-Baath neigte nicht nur dazu, in verbündete Gruppen zu durchdringen, sondern auch in ihre Feinde. Erstens, um sie zu verwalten; und zweitens, um sie zu zerstören und schließlich um ihren Gefahren in der Gegenwart und in der Zukunft zu entgehen.
Zoher fährt fort: Das Regime der al-Baath ist in viele Jihad-Gruppen in Shaam durchdrungen, seit dem Beginn der islamischen Aktivitäten. Insbesondere der Jihadist al-Oqla ist ein Beispiel dafür. Das Regime hat einige Personen wie Mahmud Qol Aghasi, Abul Qa´qa, Muath Assaffuk und Badran al-Hishan für das Eindringen in Deir Ezzor benutzt.
Worüber wir hier sprechen werden, ist das Durchdringen der Ba’ath in die ISIS. Das Regime hat zwei verschiedene Methoden bei der Rekrutierung benutzt, um das beste Ergebnis zu erhalten und so wurden Syrer rekrutiert, die in der Nähe der irakischen Grenze lebten.
Badran al-Hishan ist einer von ihnen; zusammen mit seiner Gruppe, die immer noch arbeitet, obwohl sie 2008 von den USA verhaftet wurde und im irakischen Gefängnis war. Dann floh er aus dem Irak, um sich der ISIS anzuschließen, wo er für einige Jahre zum Amir der Grenze zu Syrien ernannt wurde.
Das (syrische) Regime neigte dazu, irakische Flüchtlinge in Syrien unter Druck zu setzen, so dass sie rekrutiert (werden konnten) und losgeschickt wurden, um unter den Mujahidin zu kämpfen. Die meisten dieser Leute waren bereit, gegen die US-Soldaten zu kämpfen. Einige von ihnen waren führende Offiziere unter der Führung der irakischen Baath, einschließlich Adduri und auch die Führer der palästinensischen Gruppen, nämlich Abu Nidals Gruppe, die den Irak verließ. Das syrische Regime öffnete die Tür weit für jene, die sich aus vielen Gründen dem Jihad im Irak anschließen wollten. Der wichtigste Grund war, Druck auf die USA auszuüben, um den „kommenden Krieg“ in Syrien, der geplant war, zu vermeiden.
Ein anderer Grund war, Spione unter den Mujahidin zu verbreiten. Und auch, um jene loszuwerden, die das Regime in Damaskus bedrohten.
Laut Leaks nahm das Regime jene fest, die aus dem Irak nach Syrien zurückkehrten; dies berichteten die Spione, die weiterhin mit dem Regime zusammen arbeiteten, wie Badran Al-Hishan.
Einer der Spione, der dem syrischen Regime in hohem Maß gedient hatte, hatte in Baghdad einen hohen Rang erlangt. Er wurde zum Sicherheitsverantwortlichen ernannt und bekam sämtliche Berichte. Und er hatte eine direkte Verbindung zu Badran al-Hishan.
Einige von denjenigen, die sich zu dieser Zeit der ISIS anschlossen, waren Sklaven Saddams. Ihre Ränge waren bei einem gewissen Grad zum Stillstand gekommen aufgrund anderer leitender Offiziere von Khurasan, die eine klare Strategie und Doktrin besaßen.
Nachdem beide Shuyukh (pl. von Sheikh. dt. Gelehrter) und die Führung von Abu Du´a Samarra´i getötet wurden, vermehrte sich die Anzahl der Baathisten. Die früheren Baath-Mitglieder vermehrten sich insbesondere in den höheren Rängen, wie Haji Bakr, Abu Muslim At-Turkmani, Abu Ahmad al-Alwani, Abu Muhammad Assuwaidawi und Abu Aiman Al-Iraqi. Vor Beginn der syrischen Revolution betrachtete das syrische Regime diese Leute als den „Rücken der Baath“ im Irak. Als die Revolution startete, begann das Regime, ihre Unterstützung zurückzuziehen, nachdem sie sie mehrere Jahre unterstützt hatten.
Die Anordnungen des syrischen Regimes waren gut vereinbar mit Baghdadis Eifer, seine „Dawlah“ auszubreiten. Das, was das Regime wollte, entsprach Baghdadis Unwissenheit und seiner dummen politischen Ansicht.
Ihr Ziel war es, zu beweisen, dass Jabhat al Nusrah eine untergeordnete Gruppe der al Qaida und der ISIS war. Damit das funktionieren würde, sollte der Shura-Rat Baghdadi davon überzeugen, dies so zu verkünden, womit er (Baghdadi) dann einverstanden war.
Zoher fährt fort: Ich werde nicht über Jabhat al Nusrah sprechen und wie sie gegründet wurde oder wie Julani empfohlen wurde, wer ihn empfahl, von welcher Art die Worte der Empfehlungen waren und was der Grund dafür war.
Die bekanntesten Personen, die weiterhin mit dem syrischen Regime kommunizierten und koordinierten, sind: Abu Aiman al-Iraqi, Abu Ahmad al-Jburi und Abu Ahmad at-Turkmani, der nun Sicherheitsmann bei der ISIS ist.
Haji Bakr war zuvor der Speerkopf darin, Pläne zu entwerfen und mit dem Baath-Regime zu koordinieren. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass sein Pass später konfisziert wurde, einschließlich der Einreiseerlaubnis in den Iran und Skandinavien. Haji Bakr besuchte diese Länder, indem er seinen wahren Namen und sein wahres Bild benutzte. Vor seinem Tod machte er eine lange Reise durch Europa und besuchte verschiedene Länder. Dies wird durch Beweise und Bilder in shaa Allah belegt.
Ali al-Jburi (Abu Aiman al-Iraqi) nahm einige Brüder fest, als er in Syrien ankam, wobei einige von ihnen Führer waren. Er folterte sie zu Tode. Er sagte weiter: „Du willst Freiheit?“ während er sie boshaft folterte.
Einer der Brüder, der die ISIS verließ und vor ihren Gräueltaten floh, erzählte davon, was Abu Aiman getan hat. Er (der Bruder) nahm unfreiwillig an Folterungen teil, während er dachte: Ist das, was Abu Aiman tut, vom Islam?
Als Abu Aiman aus dem Irak kam, sagte er Gefangenen, dass er eine lange Liste habe, auf der hundert Personen aufgelistet waren, die getötet werden sollen (sie alle waren aus dem Küstengebiet in Syrien). Wie konnte er also ihre Namen bekommen, während er sich im Irak befand?
Sofort wurde der Führer Essam Arra´i ermordet und er versuchte Abu Rahhal zu töten, da er anfangen wollte, das Regime in der Küstenregion zu bekämpfen. Abu Aiman bekämpfte auch Ahrar al Shaam, als sie dorthin stürmten.
Zoher fährt fort, über Abu Aiman zu sprechen: Abu Aiman half auch dem Agenten des Regimes, Nadim Balush, der ein Gefangener war und damit beschuldigt wurde, den Marshal Riyadh al-Ahmad getötet zu haben und (man warf ihm vor) dass er Agent des Regimes war.
Nadim Balush besitzt einen facebook-Account mit " العبد الغريب " " AlAbd AlGhareeb " und in Twitter “Nadim Balush” und Wikileaks Saidnaya. Er war dafür berühmt, dort ein Spion des Regimes zu sein. Nun ist Balush einer der bekanntesten Sprecher von ISIS und die wichtigste Person, die alle Jihad-Gruppen in Syrien angreift, so wie es seine Baathist-Herren befehlen.
Heute werde ich über Sheikh Ali sprechen. Eine von den sechs Personen, denen Zarqawi geraten hatte, zurück zu gehen, wenn Krisen und wichtige Ereignisse stattfinden sollten. Er ist jetzt der einzige Überlebende. Vor seinem Tod hatte Zarqawi befohlen, dass alle sich an diese sechs Personen wenden sollen, um Krisen zu bewältigen. Wie zuvor erwähnt ist Sheikh Ali der letzte Überlebende, nachdem er eine Zeit lang gefangen genommen wurde. Sheikh Ali wurde nach dem Tod Zarqawis frei gelassen und er stellte fest, dass die islamische Daula von Irak zerstört worden war und nun eine al-Baath Daula war, einschließlich den Baath-Offizieren aller Ränge.
Oberstleutnant Abu Muslim at-Turkmani wurde zum Generalplaner ernannt, Al-Bilawi zum militärischen Führer von ISIS, Abu Ahmad al-Alwani wurde zum Wali von Diala und auch zum Sicherheitsmitglied und Koordinator ernannt, der Oberstleutnant Abu Omar Annu´aimi zum Wali von Arrmadi.…Hajji Bakr war ein Assistent Baghdadis… und so wurde es zu einer Baathist-Daula mit Bärten und Siwak.
Dies ist die Gruppe, die nun die ISIS bzw. die islamische Baath-Dawlah regiert. Sheikh Ali wurde quasi dafür gebracht, um ein reines Bild von ihnen zu machen, doch er floh von dieser Baathist-Dawlah, wie er sie beschrieb.
Sheikh Ali versteckte sich vor ihnen und sie schickten ihre Männer, um ihn zu suchen. Er versteckte sich weiterhin, bis die (Bewegung der) Jabhat al Nusrah in Syrien begann. So entschied er sich, sie zu kontaktieren, da er Julani schon zuvor aus dem Gefängnis kannte, welcher laut ihm, ein guter Mann von sauberem Manhaj ist und ein tiefes Verständnis von der Realität und der Politik hat.
So kontaktierte Sheikh Ali Julani und arbeitete mit ihnen zusammen, ohne die Bayah zu geben, als Aufseher und älterer Bruder, der sie berät und mit ihnen seine Meinung teilt. Sheikh Ali wollte nach Khurasan gehen, als er sich in Shaam befand. Er wollte nicht mehr an die Tragödie des Iraks und an jene, die dort die Kontrolle haben, erinnert werden.
Baghdadi kannte den Aufenthaltsort von Shaykh Ali. So bat er Julani, Sheikh Ali für einige Tage zu ihm zu schicken, damit er ihn treffen kann. Er versprach, dass er ihn nicht belästigen würde und sagte, dass er Sheikh Ali alles geben wolle, um ihn zufrieden zu stellen. Julani gab die Botschaft an Sheikh Ali weiter, doch er empfahl ihm, nicht in den Irak zurückzukehren, da die Baath-Offiziere nicht vertrauenswürdig waren und sie ihn nicht frei lassen würden, falls er ihnen nicht gehorchen würde. Sheikh Ali betete das Istikhara-Gebet und entschied sich dann, in den Irak zu gehen, im Glauben, dass er das reparieren könnte, was die Ba‘ath zerstört hatte. Danach wollte er von dort nach Khurasan reisen.
Er traf Baghdadi, der keine seiner Forderungen bezüglich den Offizieren in seiner „Dawlah“ erfüllte. Shaykh Ali verließ ihn und am nächsten Tag wurde sein Haus „aufgrund von Informationen, die vom syrischen Geheimdienst kamen“, überfallen, so wurde es an diesem Tag gepostet; und nun ist er ein Gefangener. Natürlich wurde Sheikh Ali (in Wahrheit) als Folge seiner Ablehnung festgenommen; er hatte es abgelehnt, ein helles Licht auf die Baath-Dawlah zu werfen. So wurde er durch die Offiziere dem syrischen Geheimdienst gemeldet, der dies im Gegenzug dem Maliki-Regime weitergab. Sie gaben seinen Aufenthaltsort weiter und sie berichteten, was er gesagt hatte, als er zum ersten Mal verhaftet wurde: „Schande über uns, dass wir die Ba‘ath herrschen lassen.“
Zoher fährt fort: Almiahi, möge Allah ihn schützen, ist einer von Subhi Samarra´is Schülern. Sheikh Subhi floh, um seinen Glauben zu schützen. Ähnlich floh auch al-Miahi vor Maliki und Baghdadi.
Währenddessen jagt der Ba‘athistische-islamische-Staat jede wertvolle Person im Irak, damit sie entweder der ISIS folgen oder andernfalls wird ihnen geschadet. Sheikh Abul Harith ist ein Vorbild. Sie kamen zu ihm, um ihn davon zu überzeugen, ihnen zu folgen, doch er weigerte sich. Dann zwangen sie ihn, einen Brief zu schreiben und zuzugeben, dass er ein Feigling sei und den Jihad verlässt. Den Brief würden sie dann verlesen, wenn er sprechen würde.
Später werden wir über Abu Ali al-Anbari sprechen: wie er von Ansar al-Islam ausgeschlossen wurde, wie er sich der al-Qaida angeschlossen hat und was er getan hat. Ist er wirklich „Anbari“? Oder ist es nur eine weitere Lüge wie bei seinem Herrn Baghdadi?
Zoher sagt: Nun beginne ich jenen zu antworten, die fragen, weshalb wir diese Tatsachen tweeten. Wir posten solche Informationen, da wir uns zuvor nicht das gesamte Bild verdeutlichen konnten und nun ist alles klar.
Einige beschuldigten Julani damit, all diese Tatsachen zu kennen und darüber zu schweigen, während er weiterhin mit der ISIS kooperieren würde.
Darauf antwortet Zoher: Julani hatte Zweifel, als er im Irak war und nun wurde das gesamte Bild deutlich. Abu Ali al-Anbari ist nun der Vizepräsident von Baghdadi in Shaam. Er ist das wahre und bösartige Gesicht von der ISIS und er ist auch der direkte Verantwortliche des Sicherheits- und Gesetzeskomitees.
Abu Ali Qardash at-Turkmani, oder al-Anbari wie er genannt wird, obwohl er gar keinen Bezug zu Anbar hat… Dieser Mann war ein Ba‘ath-Aktivist und für eine Truppe in Saddams Ära in Qaradash al-Anbari verantwortlich. Abu Ala´a, wie zuvor genannt, arbeitete als Physiklehrer, als Saddam Präsident war. Abgesehen davon war er für eine Truppe in der al-Baath Partei verantwortlich.
Sheikh Abu Muhammad Al-Iraqi, möge Allah ihn schützen, sagte: „Ich habe Menschen im Gefängnis gesehen, die behaupten, dass sie Lernende sind und einige von ihnen sind es tatsächlich. Doch Qardash dachte, dass er der einzige Wissende war, während er tatsächlich unwissend war.“
Nach Saddams Sturz schloss sich Qardash Abu Ali al-Anbari der Ansar al-Islam an, wo er für eine kurze Zeit blieb. Später wurde er mit der Truppe, der er sich angeschlossen hatte, ausgeschlossen, da man ihn der schlechten Verwaltung und finanzieller Belastung beschuldigte. Dann schloss er sich mit einigen Mitgliedern des Bataillons, mit dem er ausgeschlossen wurde (wir werden noch über sie sprechen), der al-Qaida an und nach drei Monaten wurde er zum Abgeordneten der Kooperation zwischen den Gruppen ernannt.
Nach einer Weile und entsprechend der Mission, die er angenommen hatte, zwischen den Gruppen und Baghdad zu vermitteln, befahl ihm die Führung, zu reisen. Währenddessen könnte jemand anderes ihn für eine Weile als Amir in Mosul ersetzen.
Al Anbari versuchte mit einer hinterhältigen Art, eine hohe Stellung als Amir zu erlangen. Zunächst wusste Zarqawi nichts davon.
Nach kurzer Zeit erfuhr Zarqawi, was Anbari getan hatte. So setzte Zarqawi ihn und seinen Verwandten ab. Er erklärte auch, dass es niemandem erlaubt ist, gegen andere vorzugehen, um nach der Führung oder einem Rang zu streben, denn alle sind gleich.
Zoher fährt in seiner Zeugenaussage über die ISIS fort: Einige Personen kamen mit al-Anbari und schlossen sich der ISIS an, wie: Abu Mariam al-Kurdi, sein Bruder Abu Hammudi, Abu Omar Annu´aimi, Abu al-Huda al-Kurdi, Oberstleutnant Abu Muslim at-Turkmani und Abdul Nassir.
Abdul Nassir ist derselbe Mann, über den wir zuvor als Amir bei der ISIS in Deir Ezzour gesprochen haben. Die Person, die al-Qaidas Sicherheitsmann Abu Saif im Irak getötet hatte, als Zarqawi noch am leben war.
Abu Mariam al-Kurdi und sein Bruder Abu Hammudi waren Agenten der Amerikaner und des kurdischen Geheimdienstes im Norden. Sie mischten sich in die Organisation rein und später werden wir darüber sprechen, wie sie waren.
Was Sheikh Abu Shu´aib al-Masri in seiner Zeugenaussage über seine vorherige Organisation der ISIS erwähnte, nämlich dass er mehrere Male al-Anbari at-Turkmani traf, den offiziellen religiösen Beamten bei der ISIS. Er sagte, dass Al Anbari unwissend wäre und kein bisschen Wissen hätte. Abu Shu’aib hatte ihn um eine schriftliche Erklärung über seine Lehren gebeten, in der er seine religiöse Ansicht verdeutlicht und den Wert seines Wissens zeigt.
Wir verlangten ebenso, zu erfahren, ob er eine Ijaza (Zertifikat, welches man von religiösen Wissenschaftlern erlangt) hat, welche er von religiösen Wissenschaftlern im Irak erlangt hat und ob er wirklich aufrichtig war.
Einige widersprechen, wenn ich sage, dass jene und jene Personen Ba‘ath-Mitglieder und Saddams Offiziere waren. So würden sie fragen – können sie nicht bereut haben? Weshalb sprichst du also auf diese Weise über sie?
Zoher fährt fort, die Fragen zu beantworten: Sicherlich, Reue wird von Allah angenommen und von Menschen anerkannt. Doch hat es Bedingungen und die Wichtigste ist, dass man es bereut, Muslime getötet zu haben, deren Blut man zuvor vergossen hat, und die Entschlossenheit zeigt, dass man sie nicht mehr töten wird. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass sie mit dem syrischen Geheimdienst kooperieren und die Befehle der syrischen Baath ausführen, als Mittel, den Jihad in Shaam scheitern zu lassen, insbesondere Haji Bakr, al-Alwani und andere.
Darüber hinaus werden jene, die nach der Abtrünnigkeit bereuen und jene, die vorher nicht mit Allahs Gesetzen geherrscht haben, als neu im Islam erachtet und sie können keine öffentlichen Funktionen einnehmen oder Waffen tragen. Wie können sie dann Führer in zwei Staaten, Irak und Shaam, werden?
Auch sollte der Bereuende zunächst Respekt und Wertschätzung gegenüber den religiösen Wissenschaftlern zeigen, insbesondere gegenüber jenen, die er zuvor bekämpft hatte. Beispielsweise Zawahiri; anstatt ihn herauszufordern und ihm gegenüber ungehorsam zu sein und ihm zu widersprechen, sollte der Bereuende den Weg der anderen Mujahidin annehmen, anstatt sich von ihnen abzusetzen und dem Weg der „Khawarij“ zu folgen. Jene Leute sind die Mitglieder der Baath, die vorgeben, religiös zu sein und so werden sie ausgeräuchert.
Sie verbreiten Bilder von geschlachteten Mujahidin, sie verstümmeln ihre Körper und töten sie auf grausame Weise. Das Gleiche geschah auch mit Abu Rayyan. All dies wird von den ISIS-Ba’ath-Führern absichtlich gemacht. Nicht etwa, um dem Gegener Angst einzujagen, sondern um die Öffentlichkeit gegen die Muslime aufzuhetzen, denn sie behaupten ja, dass sie den Islam und den ersehnten islamischen Staat vertreten. Es reicht schon allein die Tatsache, dass sie die anderen islamischen Gruppen gegen die Muhajirin aufhetzen.
Das Ziel dabei ist, jene zu schwächen, die gekommen sind, um Jihad gegen Bashar zu machen und als wahre Mujahidin zu kämpfen. Dadurch würden sie die Morde zwischen den beiden Mujahidin-Gruppen garantieren – den Muhajirin (die gekommen sind, um Bashar zu bekämpfen) und den wahren Ansar, die mit anderen Muhajirin gegen Bashar kämpfen. Die würde es der Ba’ath wesentlich einfacher machen, vorwärts zu kommen.
Die Führer bei Ahrar ash-Shaam und Jabhat al Nusrah durchschauten diesen Plan der Ba‘ath. Allah weiß, dass ich ihnen davon erzählt habe. Und sie haben es immer vermieden, mit der ISIS einen Krieg zu beginnen, doch was die ISIS getan hat, kann nicht toleriert werden.
Al-Baath ist eine der gefährlichsten Organisationen, insbesondere, wenn sie von den Nusayris und dem syrischen Geheimdienst geleitet wird. Wer immer diese Tatsache verleugnet, sollte sich die Geschichte anschauen und überprüfen, wie viele Male diese Organisation Pläne vereitelt hat.
Baghdadi ist bereit, die Reue der Ba’ath-Offiziere anzunehmen, die gezwungenermaßen aus Saddams Armee hervorkamen, nachdem diese zerstört wurde. Und zur selben Zeit akzeptiert er keine Reue von jenen, die freiwillig von der Armee Bashars übergelaufen sind.
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