"Werdet durch die Brutalität des Krieges nicht erbarmungslos."
Einer der wichtigsten Gelehrten der globalen Jihad-Bewegung Abu Qatada al Filistini, deutete in seinem Brief an die Widerstandskämpfer auf die Wichtigkeit hin, die Völker gut zu behandeln und darauf, dass Barmherzigkeit und Milde die Unterstützung für den Widerstand steigern werden. Des weiteren deutete er darauf hin, dass der Islam ein Glauben der Barmherzigkeit ist. Hiermit veröffentlichen wir Abu Qatadas Erklärungen.
Die Vereinfachung der Tätigkeiten der Menschen
Es wurde überliefert, dass Abdullah b. Zubayr (ra.) gesagt hat: "Allah ta'ala hat Seinem Gesandten (s.a.w) befohlen, aus den Moralitäten, das Vergeben zu aneignen."
Für die Menschen ist einzig allein eine lockere Haltung tauglich, denn ihre Seelen sind verengt und bei geringster Not laufen sie davon. Eine Jamaat aus Mujahidin darf während den Vorbereitungen, ihre Verpflichtungen nicht auf das Volk übertragen. Wenn sie dies tun, ist ein Aufstand des Volkes unvermeidlich. Allah ist der Herr der Geschöpfe. Diese Völker haben die Aufgabe Ihn anzubeten. Allah ta'ala sagt in Seinem Buch: "Wahrlich, das diesseitige Leben ist nur ein Spiel und Zeitvertreib, und wenn ihr gläubig und gottesfürchtig seid, so wird Er euch euren Lohn geben und wird nicht euer Gut von euch verlangen.Sollte Er es von euch verlangen und drängen, würdet ihr geizig sein, und Er würde euren Groll an den Tag bringen." [Muhammed: 36-37]
Aus diesem Grund hat Allah von seinen Dienern nichts außer dem Vergeben gefordert. Sei es ihre Güter, ihre Zeit, oder ihre Macht. Dies (das Vergeben), ist mehr als sie je benötigen. -Wie sehr sie auch auf dem rechten Weg sein mögen- ob sie in einem Volk den Sieg erlangen, hängt von dem Gewinnen der Seele und des Herzes des Volkes ab. Und dies geschieht erst nachdem das Volk dem Jama'at vertraut (und glaubt), dass sie nicht das Leben der Menschen, ihre Verdienste und ihre Welten bekriegen werden. Wenn sie sehen, dass der Weg des Jam'at der Weg der Zerstörung, Armut und der Furcht ist, werden sie sich sicherlich von ihr (der Jama'at) distanzieren.
Eines der Argumente, weshalb sich die Quraish nicht Rasulullah (s.a.w) unterwerfen, war:
Und sie sagen: "Wenn wir deiner Führung folgten, so würden wir von unserem Land weggerissen werden." [Al-Qasas: 57]
Allah hat ihre Behauptungen verleugnet und gesagt: "Haben Wir denn kein sicheres Schutzgebiet errichtet, zu dem die Früchte aller Art gebracht werden als Versorgung von Uns? Jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht." [Al-Qasas: 57] Allah hat diese Worte von ihnen nicht bejaht. Und dies weist darauf hin, dass die Religion Glück in die Welten der Menschen schafft und es nicht zerstört. So heißt es in dem Machtwort Allahs: "Der sie speist, nachdem sie gehungert haben, und ihnen Sicherheit gewährleistet, nachdem sie in Angst lebten!" [Qurais: 4]
Diese Wahrheit enspricht nicht der Ansicht, die einige ins Leben gerufen haben, Allahs Religion würde den Wünschen und Gelüsten der Menschen zuvorkommen. Denn, wenn der Wille, dem die Menschen nachgehen, mit den Wünschen und Gelüsten übereinstimmen würde, so könnte die Religion Allahs den Menschen nur den Glauben an das Unsichtbare (Ghaib) und das Verfolgen der Scharia-Gebote auferlegen. Doch wenn Menschen, von Leuten dieser Religion mit dem Tod und der Verschlechterung ihrer Lebensqualität bedroht werden, so darf die Religion Allahs nicht in dieser Art und Weise an die Menschen weitergegeben werden.
Dieser Zustand erfordert die Erläuterung einer sehr bedeutsamen Sache, nämlich der, dass der Jihad lediglich gegen Tawaghit und Führende erfolgen muss. Dies sind diejenigen, gegen die die Kriegswaffen gerichtet werden müssen. Jedoch sollen die Schwachen ihre Belohnung von Allah erwarten. Diese großartige Tat (das Erwarten der Belohnung von Allah) muss von diesen Gemeinden nicht als eine Hauptaufgabe verrichtet werden. Statt dessen ist es ihre Hauptaufgabe, die Ungerechtigkeit der Tawaghit gegenüber den Schwachen fortzuschaffen. Doch wie sieht es bei den Gemeinden, die den Jihad praktizieren aus, wenn sie diese großartige Tat (das Erwarten der Belohnung von Allah) verrichten; selbst wenn ein gerechter Führer gerecht handelt, wird er nicht von dem Hass des halben Volkes davonkommen. Wie wäre es wenn es kein Führer, sondern ein Freiwilliger wäre? Hierbei würde man sich zwischen den Aufgaben dieser großartigen Tat und zwischen den Aufgaben und Entscheidungen des Scharia Richters befinden und diese können nur selten ohne eine Autorität durchgeführt werden.
"Ich warne euch davor, die wertvollen Güter der Menschen an euch zu reißen." Das ist das Vermächtnis vom Gesandten Allahs. Der Grund hierfür ist, dass die lange Reise und die Verlängerung des Gefechts zu Zorn, zu Feindschaft und zu Groll umgewandelt werden. Bei zwei Gefechten ist es das erste, das sie lachen lässt und glücklich macht, und das zweite ist ein Gefecht der Ernsthaftigkeit und der Wiederbelebung. Die beste Tat ist die, die im geringen Maßen aber öfters verrichtet wird. Damit Allah ihnen ihre Arbeit erschwert, ist es ausreichend, dass das eigene Volk und die Ummah sie anfeinden.
Das Leben der Da'wah und des Jihads, stellt keine Geschichte einer Pyramide dar, dass sich einem geschlossenem Ende nähert. Im Gegenteil beinhaltet es ausgeglichene Dimensionen und kann nicht mit einem unlösbarem Knoten beendet werden. Wenn es dem so wäre, so wäre es richtig - um daraufhin Ruhe zu erlangen- unsere Last und die der Menschen in diesen Knoten hineinzugeben. Doch es ist nicht so. Diese Tatsache entsteht nämlich durch die nacheinander gebildeten Knoten und durch die nacheinander entstandenen Schleifen. Aus diesem Grund -so wie es in einem Hadith lautet- "hat derjenige, der schnell voranschreitet weder weiten Weg hinter sich zurückgelegt, noch hat er jemanden zurückgelassen, auf dessen Rücken er sich transportieren lassen könnte." Jene mit flinken Seelen, gehen rasch, wiederholen vieles und füllen die Täle mit ihren Geschreien, dann verschwinden sie wieder schleunigst.
Menschen gütig zu behandeln, ihnen in den Dingen Verantwortung zu übertragen, in denen sie gut sind, ihnen die Türen der Ruhe und der Leichtigkeit zu öffnen, wird dich bei den Menschen beliebt machen und wird dich auch bei Allah beliebt machen. Ohne Zweifel wird ar-Rahman den Barmherzigen gegenüber barmherzig sein. Die gebrachten Leistungen in einer Gemeinde erfahren Erbarmen und Ergiebigkeit. Geht den Weg der Schwächsten. So als wäre man beim Gebet; in der Gemeinde verlängert man das Gebet nicht all zu sehr, doch wenn man alleine ist, dann verlängert man es so sehr wie man wünscht. Hätten bloß die Menschen in der heutigen Zeit auch nur ein Zehntel von der Haltung der vorherigen Menschen, dann wären sie gerettet.
Abu Qatada Al-Filistini
(April 2014)
Hiç yorum yok:
Yorum Gönder