(Es ist keine wortwörtliche Übersetzung. Die wichtigsten Punkte wurden zusammengefasst)
Shaykh Abdullah al Muhaisini ist in Qasim, eine Stadt in Saudi Arabien, geboren. Später hat er in Mekkah Ilm erworben und hat dort Magister als ein Qadi (islamischer Richter) gemacht. Er war Imam und Khatib in Mekkah. Shaykh Muhaisini ist verheiratet und hat 3 Kinder. Als er von der Fitnah in Syrien mitbekommen hat, hat er Hijra nach ash Sham gemacht um zwischen den Gruppen zu schlichten. In Aleppo hat er ein Zentrum namens "Duat al Jihad".
Moderator: Wie konnte Idlib so schnell erobert werden?
Shaykh: Die Aussage Allahs: "Der Sieg kommt nur von Allah", ist die Antwort auf die Frage. Alles was dieser Vers umfasst ist die Antwort darauf. Nur wenige verstehen den schnellen Sieg, selbst die Feinde verstehen es nicht und verbreiten Behauptungen dass sie uns die Stadt überlassen hätten. Das ist immer ihre Reaktion, wenn sie eine Stadt verloren haben. Es gibt zwei Arten von Waffen doch nur wenige verstehen und fragen "woher habt ihr die Waffen her? Wer hat sie euch gegeben?" Diese Waffen sind weder vom Tor al Hawa noch vom Tor as Salam gekommen. Diese sind vom Tor des Himmels gekommen. Das sind göttliche Waffen; die erste ist die Angst. Allah setzt Angst in die Brust der Feinde. Die zweite ist die Befestigung, die Allah den Mujahidin gegeben hat. Als wir hier in der Nähe waren (nähe des Sportplatzes) sind drei Jets über uns geflogen und ich bemühte mich dafür zu sorgen, dass die Brüder nicht auseinander gehen. Die Brüder haben keine Angst verspürt.
Moderator: Es wird behauptet, dass das Regime vor dem Angriff auf Idlib wusste, dass Idlib angegriffen wird und hat deswegen die Banken leer geräumt und die Soldaten zurückgezogen.
Shaykh: Ja wir können bestätigen, dass sie davon wussten. Doch stimmt es nicht, dass sie ihre Leute aus Idlib raus geholt haben. Es wurden natürlich Banken leer geräumt aber wir haben trotzdem gut erbeutet. Sie waren vorbereitet auf unseren Anschlag, denn wir wurden von 80 Panzern umzingelt. Trotzdem hat Allah uns den Sieg leicht gemacht. Es gab 70-80 Leichen des Regimes darunter Libanesen, Afghaner, Iraner.
Moderator: Woher wisst ihr von den Nationalitäten?
Wir haben die Ausweise gefunden. Bis jetzt wurden 500-600 gefangen genommen. Das sind politische Gefangen, die dasselbe Urteil haben wie die Regime-Kräfte. 60-70 haben wir freigelassen, weil sie nichts mit dem Regime zu tun haben.
Moderator: Wie viele Mujahidin haben Märtyreroperationen durchgeführt?
Nicht jeder versteht die Märtyreroperationen, erst recht nicht das Regime. Seit dem ich hier bin haben sich Hunderte von Brüdern dazu bereit erklärt. Diese Brüder haben die Realität des Jihad verstanden, dass der Jihad ein Handel mit Allah ist und man dadurch Gewinn erzielt. Insgesamt 7 Mujahidin von fast allen Gruppen haben eine Märtyreroperation hier in Idlib durchgeführt. Es waren geplante 30 Märtyreroperationen, weil es 30 Militärstützpunkte gab. Allerdings wurden nur insgesamt 7 vom Amt (Amt- entscheidet ob die Brüder geeignet sind) zugelassen. Unter den 7 Istishhadis waren 2 aus Maldivien, 1 Syrer, 1 Kuwaiti und 2 aus der arabischen Halbinsel.
Ein weiterer Grund weswegen ich hierher gekommen bin ist; dass ich sehe das Menschen aus Russland, China und Iran kommen um der Bashar Assad Regierung zu helfen. Es ist wichtiger, dass wir her kommen um der Ahlul Sunnah zu helfen. Unsere Situation ist traurig. Der Gesandte Allahs (saw) sagte: "Wer seinen Bruder im Stich lässt, wird von Allah im Stich gelassen" und dies ist eine Motivation für mich hierher zu kommen und meine Brüder nicht im Stich zu lassen. Heute sind wir in einem Zustand, in der die Menschen hinter einem Ball im Fernseher rumheulen, doch zeigt man ihnen die Bilder unserer Geschwister, die abgeschlachtet werden, möchten sie nicht hinsehen, weil ihnen dann der Appetit vergeht. In diesem Zustand sind wir und es ist sehr traurig. Wir fühlen nicht dasselbe mit den Muslimen auf der ganzen Welt.
Moderator: Es gibt Behauptungen, dass einige Regime-Kräfte aus Idlib geflüchtet sind. Stimmt das?
Shaykh: Die Regime-Kräfte wissen ganz genau wie vorsichtig wir sind, wenn es um muslimisches Blut geht. Das nutzt die Regierung natürlich aus und wahrscheinlich sind einige Regime-Soldaten mit Zivilisten im Fahrzeug geflüchtet. Dadurch haben wir sie nicht alle erkennen können und wir werden nicht einfach auf Autos schießen, weil da Zivilisten drin sitzen. Uns ist es lieber das Blut eines einzigen Muslims zu bewahren als Tausende Kuffar zu töten.
Wir haben gesehen wie einige in den Autos aus Idlib geflüchtet sind aber wir wussten auch genau, dass wenn wir auf diese Fahrzeuge schießen oder diese bombardieren, werden Zivilisten sterben. Unser Amt hat uns gesagt, dass das Schützen vom muslimisches Blut wichtiger ist als das Töten von Kuffar. Deswegen haben wir erstmal nichts unternommen. Aber wir haben Kontrollpunkte aufgestellt an denen wir den Menschen Essen und Trinken verteilen. Da wurden einige Leute, bei denen wir die Vermutung hatten, dass sie mit dem Regime arbeiten oder Regime-Soldaten sind, gefangen genommen.
Moderator: In einer Fernsehsendung hattest du gesagt, dass die Mujahidin nicht siegreich sein können, wenn sie an ihren Gruppen festhalten. Wen meintest du damit Shaykh?
Shaykh: Ich meine damit alle Gruppen, Jabhat al Nusra, Ahrar al Sham, Faylaq ash Sham und alle anderen Gruppen. Wenn eine Gruppe an ihrem Namen festhält und nicht an die Schmerzen der Unterdrückten denkt, wird sie nicht erfolgreich sein. Wir kämpfen mit reiner Aqida, Iman dafür, dass dieses Land an die Söhne und Nachfahren von Khalid bin Walid (ra) bleibt nachdem sie dieses Land von den Söhnen von Abdullah ibn Salama genommen haben. Das was ich sage ist nichts neues Allah (swt) sagt es im Quran "(Und haltet alle fest am Seil Allahs und) geht nicht auseinander!.." So weit man sich zusammenschließt um für das Wort Allahs zu kämpfen, so kommt der Sieg. Und so ist es auch geschehen. Es war eine göttliche Lehre, dass als sie sich zusammengeschlossen haben, siegreich wurden. Wenn es nach meinem Wort ginge, würde ich anraten sich zuerst zu vereinigen dann zu kämpfen. Ich habe einen Vortrag vor den Führern dieser Gruppen gehalten und habe den Brüdern gesagt: Ich sehe in euch die Wahrhaftigkeit, die Aufrichtigkeit und deswegen wird Allah euch den Sieg geben.
Moderator: Seit kurzer Zeit bist du öfter im Fernsehen und gibst Interviews. Wie kommts, dass du das tust?
Ich bin offen für jedes Fernsehsender, der mich einlädt um alles zu erklären. Denn die Medien sind eine Art Waffe, die wir nutzen sollten um die Menschen aufzuklären. Zu der Zeit des Propheten (saw) war die Poesie wie eine Waffe. Der Prophet (saw) sagte zu Al Hasan ibn Zayd "Schlage sie mit deinen Worten, denn deine Worte sind schmerzhafter als der Schwert" Diese Medien ist eine Waffe, die wir benutzen sollten in dem wir Allah fürchten und diese zum Guten wenden.
Moderator: Was ist euer politisches Ziel, den ihr hier verfolgt?
Es ist selbstverständlich, dass jeder ein politisches Ziel verfolgt. Es gibt niemandem, der kein politisches Ziel verfolgt. Der Grund weswegen ich nach Sham gekommen bin ist das Wort Allahs "Was ist mit euch, daß ihr nicht auf Allahs Weg, und (zwar) für die Unterdrückten unter den Männern, Frauen und Kindern kämpft..." Wir sind hergekommen um die Ahlus Sunnah in Sham zu unterstützen. Was hier am Anfang geschah war ein Kampf zwischen dem Regime und der Mujahidin aber jetzt trifft der Vers über die Schlacht von Badr zu "Und als Allah euch versprach, daß die eine der beiden Gruppen euch gehören sollte, und ihr (es) lieber gehabt hättet, daß diejenige ohne Kampfkraft euer sein sollte! Aber Allah will mit Seinen Worten die Wahrheit bestätigen und die Rückkehr der Ungläubigen abschneiden, um die Wahrheit zu bestätigen und das Falsche zunichte zu machen, auch wenn es den Übeltätern zuwider ist." [Surah 8/7] Die Sahaba wollten nur die Karawane unterbrechen, doch Allah wollte das die Wahrheit gefestigt wird. Das Ashab wollte nur die Karawane überfallen und einbisschen Beute bekommen. Das kann man mit der Situation in Syrien vergleichen; die Mujahidin wollen nur die Regierung Bashar Assads stürzen. Doch Allah will die Ahlus Sunnah von dem Schmutz der Rawafiz und Shia befreien. Die Generäle des Regimes in Aleppo sind Iraner, dh dass die Iraner den Krieg führen und das bedeutet, dass der Kampf ein viel größerer ist. Sodass der Kampf zwischen der Ahlul Sunnah und der Shia und Rawafiz statt findet.
Moderator: Wie wollt ihr die Schariah umsetzen?
Shaykh: Meine Aufgabe ist es die Gruppen zu vereinen, weil alle Gruppen dasselbe Ziel haben. Nur existierte keine Zusammenarbeit. Dabei spiele ich eine Rolle und deswegen bin ich hergekommen. Es wird nicht schwer mit der Schariah zu regieren, denn alle haben dasselbe Ziel und es gibt in diesem Thema keine unterschiedliche Meinungen unter den Gruppen. Alle wollen die Schariah. Es hat mich sehr gefreut als die Suqur al Sham sich der Ahrar al Sham angeschlossen hat. Sowie die Entstehung von Jaish al Fath mir Freude bereitet hat. Es gehört sich nicht dass ich mich als ein Muhajir voranstelle statt den Einheimischen. Es ist besser, wenn die Einheimischen führen es sei denn es ist notwendig, weil es sonst niemand geeigneten dafür gibt. Ich bin zur Zeit auch im Amt als ein Schari (Richter) mit drin, weil es notwendig ist.
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